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St. Domingo Kirche von aussen

Wir sind inzwischen wieder aus Oaxaca zurueck in Puerto Escondido. Ich musste feststellen, dass das wahre Abenteuer in Mexico das Busfahren ist. Von Puerto Escondio aus ging es einmal quer über die Sierra Madre nach nach Oaxaca. Wir haben den Nachtbus genommen und sassen gottseidank in der ersten Reihe.

Fünf, sechs Stunden lang eine Kurve nach der anderen, immer dem Abgrund entlang und immer so schnell, wie mit so einem Bus halt möglich. Damit es ihm nicht langweilig wird in der Nacht unterhält sich der Busfahrer die ganze Zeit per CB-Funk und lenkt auch die Serpentinen nur mit einer Hand. Aber den ganzen Bus und die Hosentaschen voller Rosenkränze und Kreuze haben...

In der Frueh um 6 waren wir dann in Oaxaca, dort gleich die nächste Überraschung: Auf den Strassen 20 cm Schnee (bzw. es stellt sich dann heraus, dass es sich um Hagel handelt). Es muss kurz vor unserer Ankunft so ein fürchterliches Unwetter getobt haben, dass am Zócalo, dem Hauptplatz, ein dicker Teppich mit den Blättern der Bäume war.

 Unseren bisherigen Erfahrungen in Mexico folgend hatten wir natürlich nur Short und T-Shirts dabei, zum Glück hatte unser Hotelzimmer noch die Wärme vom Vortag  gespeichert.  Bis wir dann vollends ausgeschlafen hatten, war es draussen auch wieder warm.

Oaxaca ist eine sehr schöne Stadt, eine Mischung zwischen Italien und Mexico und im Vergleich zu anderen grossen Städten in Mexico sehr entspannt. Mit den Kindern haben wir uns von den Sehenswürdigkeiten nur die wesentlichen: Monte Albán (archäologische Stätte), Kirche und Museum St. Domingo und El Tule, dem wohl grössten Baum der Welt.

 Highlight war aber ein Konzert mit allen Sorten Schlaginstrumenten (vom Gong bis zum Xylophon), von dem wir zufällig erfahren hatten. Nach zwei Tagen ging es dann wieder zurück nach Puerto Escondido, hier gönnen wir uns noch einen Tag Pause und dann wollen wir wieder aufs Fahrrad steigen. Ich freue mich schon auf das Weiterreisen.

 

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