Nach dem vielen platten Land bis zum Lago Titicaca geht es jetzt ueber einen steilen Pass immer der Halbinsel entlang bis zur Estrada de Tiquina, ueber die wir per Faehre uebersetzen. Hier gibt es auch das guenstigste Essen auf unserer Reise - die ganze Familie, und da sind immerhin zwei hungrige Radler dabei, wird satt und wir zahlen sechs Bolivianos - fuer acht Bolivianos kriegt man erst einen US$...
Zwei lange Tage duesen wir weiter durch eine langweilige Gegend (natuerlich mit viel Gegenwind), bevor wir mit El Alto auf 4000m, den Kessel erreichen, den die Stadt La Paz bis zum Rand ausfuellt. 400 m sausen wir auf der Stadtautobahn bergab, dann sind wir im Zentrum. Wir hatten uns drei Hotels rausgesucht, die wir bergabfahrend der Reihe nach abklappern. Dummerweise ist kein passendes fuer uns dabei und wir muessen uns wieder einige Blocks steilst bergauf quaelen, bis wir ein Nachtquartier gefunden haben. Wir sind uns einig: schlimmste Stadteinfahrt auf unserer bisherigen Reise.
Die naechsten Tage vergehen mit Einkaufen und Vorbereiten fuer Boliviens Sueden, da es dort wahrscheinlich nicht mehr viel geben wird. Drei Tage lang lassen wir es uns nochmal gut gehen, dann starten wir Richtung Oruro. Als erstes duerfen wir wieder die 400Hm hochradeln nach El Alto, da es nur eine Zufahrt in die Stadt gibt.